Glück und Dankbarkeit
„NICHT DIE GLÜCKLICHEN SIND DANKBAR, SONDERN DIE DANKBAREN SIND GLÜCKLICH.“
Ein Satz, der mir vom Erntedankgottesdienst am 6. September, in diesem Jahr auf Farm Audax, ganz besonders tief ins Herz gegangen ist und der an diesem Nachmittag spürbar wurde.
Viele Stühle durften herangetragen und im Wohnzimmer des Farmhauses der Familie Metzger aufgereiht werden. Ein buntes Gemisch aller Generationen nahm Platz und lauschte den Worten unseres Altbischofs Burgert Brand, der anschaulich die Geschichte der Aussätzigen erzählte, welche durch Jesus geheilt wurden, jedoch nur einer zum Danken zu Jesus zurückkam. Schnell richten wir unsere Bitten an Gott, vergessen ebenso rasch, wenn sie erfüllt wurden und durch wen.
Mit vielen Liedern, begleitet durch Burgerts fröhliches Gitarrenspiel, brachten wir unseren Dank im Lobpreis vor Gott.
Ein Tisch reich gedeckt mit Gaben wie Brot, Eier, Orangen, Saft und manches mehr als Symbol für den Reichtum, den wir erleben dürfen, gab ebenfalls Anlass zum Danken. Das Geben an die, welche nicht so viel haben, erfüllt auch mit Dank.
Burgert forderte alle auf, in Familiengrüppchen hinaus in den Garten zu gehen, um dort an unterschiedlichen Stationen ins Gespräch zu kommen: über Lebensmittel und Essgewohnheiten und beim Basteln eines Würfels über Dinge, die einen dankbar machen.
Überschwänglich beschenkt wurden alle auch mit Kuchen- sowie Abendbuffet, an dem sich ausreichend Gelegenheit bot, sich auszutauschen, miteinander zu lachen und die Gemeinschaft zu genießen.
Kennenlernen durften wir Anni Köstlin, die ein paar Tage zuvor als neue Jugenddiakonin angekommen war. Wir heißen sie herzlich willkommen in unserem Kreis.
Die Lebendigkeit, Fröhlichkeit und Feierlichkeit, welche wir an diesem Nachmittag und Abend untereinander von Klein und Groß in der Gegenwart Gottes erleben durften, schenkt Hoffnung.
Ein Dank geht an Anke und Gucki Metzger für ihr offenes Haus und alle liebevolle Mühe, es der Gemeinde gemütlich machen zu können. Danke an Burgert Brand, der mit gesprochenem und gesungenem Wort wach rüttelt und erinnert an unseren lebendigen Glauben.
