WILLKOMMEN BEI DER EVANGELISCH-LUTHERISCHEN KIRCHE IN NAMIBIA

WILLKOMMEN BEI DER

Evangelisch-Lutherischen Kirche in Namibia

Evangelisch-Lutherische
Kirche in Namibia

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Gemeinde Windhoek

Osterbrief Bischof Burgert Brand

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Liebe Leserinnen und Leser

Liebe Mitglieder der ELKIN(DELK)

Osterbrief Bild Bildgröße ändern“Wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.” (2.Kor 5,7) So hat es Paulus klar und deutlich formuliert - und doch: Auch wir österliche Menschen sind visuelle Menschen. Wir wollen sehen. Wir wollen unseren eigenen Augen glauben können. Wir “glauben nur, was wir sehen” heißt es doch sehr oft. Und damit ist Ostern für uns oft eine Anfechtung - Weihnachten mit seinem Kind in der Krippe liegt uns viel näher. Da gibt es schon eher etwas zu sehen, auch wenn die Krippe und der Stall in weiter Vergangenheit liegen.

“Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude.” (1.Petr 1,8) So hat es Petrus klar und deutlich formuliert - und wir österlichen Menschen geben ihm Recht: Ja, wir sehen den auferstandenen Christus nicht, wir gehören nicht zu den frühmorgendlichen Frauen der Evangelien und den emmauswandelnden Männern der ersten Stunde. Wir glauben - und dann beten wir, wie einst ein Vater in der Evangelienerzählung “Herr, hilf meinem Unglauben.” Ostern ist dieses Fest der unaussprechlichen und herrlichen Freude - alle Jahre wieder singen wir das Halleluja, alle Jahre wieder erfreuen wir uns an der Feier der Osternacht, alle Jahre wieder das uralte ewigneue “Christ ist erstanden von der Marter alle; des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis. Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen; seit dass er erstanden ist, so lobn wir den Vater Jesu Christ’. Kyrieleis. Halleluja, Halleluja, Halleluja! Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.” Und so feiern wir fröhlich als Nichtsehende, als Glaubende und manchmal auch als Zweifelnde.

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“Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!” (Johannes 20,27-29). So hat es Johannes klar und deutlich formuliert - und wir österlichen Menschen sind dankbar für die Wunden an den Händen und an der Seite. Sie sind Zeichen des göttlichen Heils - da ist etwas kaputtgegangen, damit ich heil werden kann; da ist FESTZEIT 2016. Einer verletzt worden, damit meine Wunden geheilt werden können. Da gab es - zumindest für Thomas - etwas zu sehen und zu erfassen. An unserer Statt hat Thomas die Hände in die Wunden gelegt. An unserer Statt hat er ausgerufen “Mein Herr und mein Gott.” Und so gilt nicht nur dem Thomas, sondern gerade auch uns die Osterherausforderung: “Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!”

“Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her un

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein Fest der unaussprechlichen Freude, ein Fest des wachsenden Glaubens, ein Fest des auferstandenen Christus. Denn “wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen; seit dass er erstanden ist, so lobn wir den Vater Jesu Christ’. Kyrieleis.”

Ihr Burgert Brand

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