WILLKOMMEN BEI DER EVANGELISCH-LUTHERISCHEN KIRCHE IN NAMIBIA

WILLKOMMEN BEI DER

Evangelisch-Lutherischen Kirche in Namibia

Evangelisch-Lutherische
Kirche in Namibia

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Gemeinde Küste

Sonntag Exaudi, die Gemeinden an der Küste

Liebe Gemeinde, liebe Freunde,

wo stehen wir? Immer noch haben wir keine Möglichkeit Gottesdienst zu feiern. Unsere Begegnungen sind eingeschränkt. Die Masken vor unseren Gesichtern sind Alltag geworden. Wir sind dieser Situation müde. Und doch stehen wir immer noch inmitten einer weltweiten Pandemie. Noch brauchen wir Geduld. Die so ersehnte Normalität wird wohl wirklich erst mit einem wirkungsvollen Impfstoff Schritt für Schritt zurückkehren. Aber wir freuen uns schon darauf, oder? Worauf ist die Vorfreude am größten? Der Austausch untereinander? Im Gebet vereint? Der Gesang? Das Gefühl Teil eines Ganzen zu sein? Neue Ideen?

Aus Rücksicht auf den Nächsten akzeptieren wir all diese ungeliebten derzeitigen Regeln. Nicht alle davon verstehen wir. Und wohl nur die wenigsten mögen wir. Doch das Gefühl, dass es da Menschen in unserer Gemeinde, unserer Stadt, unserem Land gibt, die wir ohne Einhalten dieser Regeln gefährden könnten lässt uns meist vernünftig sein. Danke! Wir gehören zusammen. Und so ist es gerecht sich an den Schwachen, an den Gefährdeten zu orientieren. Wir können Freiheit nur dann wirklich leben, wenn sie gleichzeitig die Freiheit des Nächsten ermöglicht. Immer noch trage ich meine Maske höchst ungern. Und doch nehme ich mir nicht die Freiheit auf sie zu verzichten. Sie schützt ja nicht mich, sondern immer mein Gegenüber.

In einer solchen Situation, wie wir sie derzeit durchleben, ist die Suche nach dem Sinn einer derartigen Bedrohung die falsche Frage. Es ist weder Strafe Gottes noch Machtstreben einzelner. Die richtige Frage kann nur nach vorn blickend sein, wie wir es gemeinsam schaffen, den Schaden für jeden einzelnen möglichst gering zu halten, den gesundheitlichen, den psychischen, aber auch den wirtschaftlichen Schaden. Und da ist jeder von uns gefragt. Da sind wir alle gleich. Da ist keiner ausgenommen. Jeder, wirklich jeder Mensch trägt ein Stück Verantwortung für seinen Nächsten. Und nur so folgen wir Gottes Aufforderung zu Nächstenliebe.

Geduld, Vorfreude, Rücksicht, Zusammengehören, Gleichheit/ -berechtigung – ich habe diese Worte besonders markiert. Sie waren das Geländer meiner Gedanken in diesen Zeilen. Ich habe sie für mich aus dem Predigttext des heutigen Sonntages Exaudi herausgelesen und wollte sie so gern weitergeben.

Bleibt gesund und seid gesegnet

Jörg Stammwitz

Kinder- & Jugenddiakon

Swakopmund

Jeremia 31, 31-34

Der neue Bund

31 Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen,

32 nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloss, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen, mein Bund, den sie gebrochen haben, ob ich gleich ihr Herr war, spricht der Herr;

33 sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.

34 Und es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: »Erkenne den Herrn«, denn sie sollen mich alle erkennen, beide, Klein und Groß, spricht der Herr; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken.

Kinderfreizeit 2020
Predigt für den Sonntag Exaudi Gemeinde Windhoek

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