Geschichte

Die Geschichte der ELKIN (DELK) ist eng verbunden mit der Arbeit der Rheinischen Mission. 1842 kamen die ersten rheinischen Missionare über Südafrika in ein noch kaum erkundetes Land. Sie sahen es als ihre Aufgabe an, einheimischen Menschen das Evangelium zu verkündigen, sie zu erziehen und zu christianisieren. Die erste Gemeinde Anfang 1896 wurde die Deutsche Evangelische Gemeinde in Windhoek gegründet und man schloss sich aus pragmatischen Gründen der Evangelischen Kirche Preußens an. 
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Namibia (DELK) mit ihren ungefähr 5200 Mitgliedern in 14 Gemeinden und ihren 7 Pfarrstellen, verteilt über eine Fläche von 823.000 km2, gehört zu den ausgesprochen kleinen lutherischen Kirchen: Es sind wenig Mitglieder in einem riesigen Gebiet.
Deutscher Kirchenbund und VELKSA 1926 konstituierten die drei deutschsprachigen Synoden im südlichen Afrika einen gemeinsamen Bund, den "Deutschen Kirchenbund in Süd- und Südwestafrika". Auch wenn alle Synoden in enger Beziehung zu Kirchen in Deutschland standen, fand doch ihr bodenständiges Engagement Ausdruck in einer eigenen, monatlich erscheinenden Kirchenzeitung, der "Heimat", in dem Jahrbuch "Afrikanischer Heimatkalender", in einem eigenen Gesangbuch und in einer eigenen Liturgie.  

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